über mich

„Meine Bilder zeigen die Welt wie ich sie sehe.
Aber nicht jeder, der meine Bilder sieht, erkennt auch meine Welt“

Martin ZimmermannPortrait Martin

Begonnen hat alles mit einer Kodak Instamatic 255x und den legendären Blitzwürfeln. Es war die Fotokamera meiner Eltern. Aber das störte mich nicht. Bei jeder Gelegenheit habe ich sie mir „ausgeliehen“, Fotos gemacht, die Blitzwürfel verschlissen und anschießend zerlegt.

Den Film musste man damals noch ins Ladengeschäft bringen, eine Auftragstüte ausfüllen, Film einstecken und dann in einen großen Kasten werfen. Und dann hieß es erstmal warten – eine Woche ungefähr. Und für ca. 20 D-Mark bekam man dann Fotos auf Papier. Es war jedesmal spannend, ob auch wirklich jedes Foto etwas geworden ist oder es kam der Gedanke auf: „DAS hab ich fotografiert? Kann mich gar nicht mehr erinnern!“

Heute – ein paar Jahre, einige Kameras und unzählige Bilder später – ist das alles etwas einfacher. Nach dem Klick kann man direkt sehen, ob das gewünschte Motiv den Vorstellungen entspricht und direkt Korrekturen vornehmen. Eine beachtenswerte Entwicklung.

Dennoch sollte man sich Zeit nehmen beim fotografieren, beim malen mit Licht. Wenn ich alleine unterwegs bin und die Natur ablichte, dann ist das eine Art von Meditation. Ich bekomme den Kopf frei und kann mich einzig auf das Motiv und das fertige Bild in meinen Vorstellungen konzentrieren.

Bei der Arbeit mit Menschen bin ich jedoch genauso konzentriert. Ich bespreche meine Vorstellungen und bringe sie mit den ihren zusammen. So entstehen nicht nur Fotos sondern Bilder!